Wünsche & Realität

Heute habe ich im Blog von Single Mom gelesen, worauf sie sich nach der Geburt freut. Eine ähnliche Liste hatte ich vor 4 Wochen auch geschrieben, aber es hat mir keiner gesagt, dass nach der Geburt nicht alles gleich ok ist. So hatte ich mir ebenso gewünscht, endlich wieder auf dem Bauch liegen zu können. Das ist seit der Geburt immer noch nicht möglich. Vor allem wenn die Brüste so stark mit der Gustav-Milch gefüllt sind, dass sie richtig schmerzen und heiß sind.

Das schlimmere Übel sind aber die starken Schmerzen meiner Naht. Erst konnte ich überhaupt nicht sitzen und laufen. Ersteres geht wieder, aber länger laufen und stehen ist immer noch sehr schmerzhaft. Kamillen-Bäder, Massagen und Homöpathische “Liebesperlen” sind meine Waffen, aber ich brauche wohl mehr Geduld.

Das Einzige was mich über die Schmerzen hinweg tröstet ist, dass die Naht eines Kaiserschnittes noch schmerzhafter ist und das ich als Gegenleistung für die Schmerzen so einen schönen und gesunden Gustav bekommen habe. Meine Oma hat zu mir gesagt, dass eine Geburt eine vergessene Krankheit ist und im nachhinein bin ich unglaublich stolz, dass ich das alles so geschafft habe. Unglaublich welche Angst ich vor dieser Geburt hatte und heute kommt sie mir vor wie ein Traum, obwohl sie erst 14 Tage zurück liegt.

Ach ja ich hatte mir noch gewünscht, dass ich bald wieder meine alten Sachen anziehen kann. Heute fehlen nur noch 4 Kilo bis zum alten Gewicht. Ich hoffe, dass das Stillen die Gewichtsabnahme weiterhin so positiv fördert. Die Umstandshosen habe ich schon in die hinterste Ecke des Kleiderschrankes verbannt und ich habe eine Hose gefunden, die vor der Schwangerschaft etwas zu weit war. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere, denn Stillen macht so furchtbar hungrig…

Eine Antwort zu “Wünsche & Realität”

  1. kidcat sagt:

    Aber pass auf, dass du auch nicht zu schnell abnimmst. Das Keton, dass der Körper dann frei setzt geht mit in die Milch über.

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