Pfingstausflug Park Canitz

12. Mai 2008


Nachdem die hautverbrennende Mittagssonne gestern am späten Nachmittag ihre Kraft verloren hatte und ich nicht nur zu Hause sitzen wollte, konnte ich Stephan überreden, mit mir und Gustav in den nahe gelegenen Canitzer Park zu fahren. Ein wunderschönes Stückchen Erde, welches sich vor Touristenströme aus aller Welt versteckt. Ich hatte es nur durch Zufall in der LVZ gelesen, dass sich in unserem Nachbarort ein kleiner Park befindet, in dem verschiedene Themengärten (u.a. historischer Bauerngarten, Kräutergarten, Gemüsegarten, Rosengarten etc.) und ein geschichtliches Freigelände (Besiedlungsgeschichte im Mulde-Parthe-Gebiet in Abhängigkeit von der Klima- und Vegetationsentwicklung anhand von Siedlungs- und Feldbaumodellen) angelegt sind.

Kräutergarten Geschichtliches Freigelände

Themengärten

Wie in Nischwitz auch, gibt es dort auf dem Gelände ein brütendes Storchenpaar. Neben einer genauen Datierung über Bruterfolge wird auch ein Original-Nest ausgestellt, welches abgenommen werden musste, als der Schornstein vor einigen Jahren saniert werden musste. Bisher wusste ich noch nicht, dass die Störche das Nest im August völlig platt verlassen. Darum stand eine Tafel an dem Nest, auf der zu lesen ist, dass das Nest nicht auf dem Kopf steht, sondern so verlassen wird.

Storchennest

Canitzer Störche

Der kleine Park ist wirklich einen Ausflug wert. Er hat von Mai bis September offen und der Eintritt kostet nur 2 EUR pro Person.