29. April 2008

Regen, Kälte und Wind haben heute vergessen lassen, wie schön die letzten Tage waren. Gestern abend konnten wir auf unserer Gustav-Spazierausfahrt ein interessantes Schauspiel beobachten, was ich so auch noch nie gesehen habe. Und zwar haben zwei Eichelhäher hoch in den Wipfeln eine Waldohreule gehasst. Die Eule hatte es sich ganz gemütlich gemacht und das Eichelhäherpärchen, welches sicherlich dort in der Nähe ihr Nest hat, fand das gar nicht lustig und hat mit einem wahnsinnigen Gezeter die Eule umflogen. Die ist aber sehr selbstsicher sitzen geblieben und hat sich überhaupt nicht beeindrucken lassen. Schade das ich in diesem Moment meine Kamera nicht dabei hatte.
Auf unserem weiteren Weg durch den Schloßpark ist uns dann noch der Grünspecht über den Weg geflogen. Wunderschön mit seinem gelbgrünen Gefieder. Buntspechte sind hier viel öfter anzutreffen, daher habe ich mich über den Grünspecht sehr gefreut.
Familie Storch: Madam sitzt seit Tagen im Nest und läßt sich nicht blicken. Papa Storch schafft zur Zeit alleine weiteres Nistmaterial ran. Sicherlich werden dann bald die Küken schlüpfen. Ich bin schon sehr gespannt.
Hier ein paar Impressionen, wie zur Zeit unser Schloßpark aussieht:




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Verfasst von janasworld
24. April 2008

Vor zwei Tagen konnte ich zum ersten Mal wieder in unseren Schloßpark gehen. Meine Wunde verheilt leider langsam und sehr schmerzhaft, aber nach 1 1/2 Wochen Couch hat es mich bei diesem Bilderbuch-Wetter nicht mehr im Haus gehalten und bin mit Gustav in den Park spazieren gegangen.
Natürlich auch mit dem Hintergedanken, endlich das Nest von unserer Storchenfamilie zu finden. Ich habe sie auch gleich entdeckt. Sie haben ihr Nest auf einem alten Schornstein einer verfallenen Gärtnerei gebaut. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob sie schon brüten, da Papa Storch immer noch kräftig jeden Tag Nistmaterial in rauen Mengen anbringt.

Leider kommt man nicht direkt auf das alte Gärtnerei-Gelände und wenn die Bäume bald alle ein dichtes Blätterdach haben, werde ich das Nest nicht mehr beobachten können. Aber sicherlich wird es einen Schleichweg geben….

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Verfasst von janasworld
11. April 2008
Vor ein paar Tagen habe ich erstmalig unser Storchenpärchen erwähnt. Mittlerweile wissen wir, wo die Weißstörche ihr Nest haben. Ein kleiner alter Bauernhof gleich hinterm Schloß. So läßt sich auch erklären, warum unserer Terrasse als Einflugschneise benutzt wird. Erst gestern abend wurde es im Augenwinkel dunkel, als ich so schön auf meiner Couch lag. Papa Adebar war wieder schwer beladen, als er im Tiefflug über uns hinweg flog. Ich muss unbedingt mal meine Kamera im Wohnzimmer stationieren, sodass ich ein schönes Foto machen kann.
Heute morgen saßen Papa und Mama Storch direkt auf dem Dachfirst von Schloß Nischwitz und ich konnte sie aus unserem Schlafzimmerfenster heraus fotografieren. Leider ist das Wetter nicht so toll, da muss ich noch auf bessere Fototage warten.



Ich würde gerne mal wissen, ob unser Storchenpaar schon viele Jahre kommt, ob sie registriert sind und woher sie kommen. Es gibt eine sehr schöne Internetseite, in der die Flugrouten von 3 verschiedenen Weißstörchen dokumentiert werden.
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Verfasst von janasworld
8. April 2008
alle Vögel, alle.”
Das alte Kinderlied ist mir gerade in den Sinn gekommen, als ich vorhin mit meinen Babybauch im Schloßpark spazieren gegangen bin. Dieses Fleckchen Erde ist so traumhaft schön, sodass es mir gar nicht so aufgefallen ist, dass es heute mal wieder viel zu kalt ist und ich mein Jacke vergessen habe. Hier im alten Schloßpark hört man nichts weiter außer Vogelgezwitscher und Hühner gegackere.
So konnte ich heute wieder beobachten: Buntspecht, Eichelhäher, verschiedene Meisen- und Finkenarten, Rotkehlchen und seit eine Woche unzählige Stare und sage und schreibe ein Storchenpärchen. Wo sie genau ihr Nest haben, habe ich noch nicht herausgefunden, aber unsere Terrasse wird jeden Abend als Einflugschneise benutzt, sodass ihr Zuhause nicht weit weg sein kann. Zur Zeit haben sie jeden Abend den Schnabel mit Nistbaumaterial voll, sodass wir bald mit Jungstörchen rechnen können. Da der Adebar ja bekanntlich die Babys bringt, wird sicherlich unsers auch bald kommen (-:
Neben den vielen Singvögeln gibt es im Park auch ein Eichhörnchen-Pärchen. Zudem unzählige Katzen. Mittlerweile habe ich 8 Katzen gezählt, wovon schon 3-4 in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen. Ich glaube, wir sind die einzigsten, die keine Katze haben. Auf alle Fälle dürfen wir nicht mehr, wie in unseren alten Wohnungen, das Essen auf die Terrasse stellen. Letzte Woche hat doch “Kater Carlo” (so nennen wir die unbekannte Katze) den Deckel von unserem Mittagessen weggeschupst und es sich schmecken lassen. Selbst an die Tüte Meerschweinchen Mist ist er gegangen und hat sie aufgerissen. Schöne Sauerei!
Lustig fand ich aber Stephans Geschichte. Vor einigen Nächten hat es ganz durchdringlich Miaut und da wir das Fenster immer offen haben, war das ganz schon laut. Mitten in der Nacht ist dann Stephan ins Bad gegangen und wer guckt ihn durchs Dachfenster an? Kater Carlo, der herzzerreißend durchs offene Fenster weint. Dabei wohnt bei uns doch gar kein weibliches Kätzchen….
Also an alle Katzen in der Nachbarschaft: Schweinchen ärgern, Singvögel fressen, Essen klauen und in die Ecke pinkeln ist ein absolutes Tabu und wird mit polizeilicher Fahndung bestraft!
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Familie Storch, Meerschweine, Nischwitz | Getaggt: Katzen, Schloßpark, Singvögel, Storch |
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Verfasst von janasworld