Tibet - Unterstützen Sie den Dalai Lama

25. März 2008

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich sehr darüber geärgert, wie die Chinesen seit Jahrzehnten ein Land besetzten, die dortige Bevölkerung unterdrücken und sich in der Weltgemeinschaft hinstellen, als wäre es ihr Land. Ich fand es vor allem frech, wie sich die chinesische Regierung verhalten hat, als unsere Kanzlerin Frau Merkel den Dalai Lama empfangen hat. Auch wenn ich nicht immer mit ihren Aussagen und Handlungen einverstanden bin, fand ich die Haltung sehr gut und habe sie begrüßt.

Das die Tibeter jetzt auf die Straße gehen und für Ihre Unabhängigkeit kämpfen, finde ich richtig. Und ich hoffe, dass Sie Erfolg haben werden. Gerade jetzt, wo die Olympischen Spiele vor der Tür stehen und Chinas Behörden einen auf “Saubermann” machen wollen (mal von den Problemen innerhalb des Landes zum Thema Umweltverschmutzung, Armut usw. abgesehen) ist es der richtige Zeitpunkt zu handeln, da die ganze Welt auf China blickt. Aus diesem Grund habe ich heute eine Petition zur Unterstützung des Dalai Lamas unterschrieben. Wenn ihr auch mitmachen wollt, dann geht es hier zum Formular….

Dalai Lama

“Ich habe gerade eine Petition unterschrieben, welche die chinesische Regierung auffordert die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und einen sinnvollen Dialog aufzunehmen. Diese Kampagne ist wirklich wichtig und ich dachte mir, dass du sicherlich mitmachen möchtest. Klick sofort auf diesen Link:

http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/98.php/?CLICK_TF_TRACK

Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel.

Die chinesische Regierung trifft gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen, dass der Erfolg von “Made in China” und der Olympischen Spiele von seiner Wahl abhängen. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen - in nur 3 Tagen haben wir schon fast eine halbe Million Stimmen!”


Warum psychologischer Müll über die DDR-Kinder verbreitet…

24. Februar 2008

wird, kann ich nicht verstehen. Vor einigen Jahren verursachte Christian Pfeiffer (ehem. Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen) einen riesen Wirbel, indem er die Meinung vertrat, dass alle Kinder die zu DDR-Zeiten im Kindergarten in einer Reihe auf dem Topf gesessen haben, nun rechtsradikal sind.

Frau Eva Hermann haute in die selbe Kerbe, in dem sie behauptete, dass Kinder, die zu früh in den Kindergarten kommen, sie mangels Liebe und Zuwendung „zwiespältige Persönlichkeiten“ werden. So würde die Gruppenerziehung “Zwergwuchs, Unterernährung, geistige, sprachliche und motorische Störungen, Bindungsprobleme, Panikgefühle …” hervorbringen.

Bisher konnte ich mir diesen Schwachsinn nur damit erklären, dass das Menschen behaupten, die im Westen groß geworden sind und die DDR nur vom hören sagen kennen. Als ich heute im Radio die Nachricht hörte “Babymorde sind ein Erbe der DDR-Zeit“, war mein erster Kommentar: “Das kann nur eine Wessi-Mann von sich geben”.

Das ich hier pauschal und vorschnell verurteilt habe, ist mein Fehler gewesen (ich lebe seit 11 Jahren mit meinem Partner, ein “Wessi “aus Hamburg zusammen, der Gott sei Dank ganz anders denkt seitdem er mit mir im Osten lebt), aber ich konnte mir nun wirklich nicht vorstellen, dass soetwas von einem Ostdeutschen Ministerpräsidenten, dem Herrn Böhmer (CDU) gekommen ist. Herr Böhmer war bis 1990 Chefarzt der Gynäkologie in Wittenberg. So erkläre er sich “die vielen Kindestötungen im Osten «vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern». Es komme ihm vor, als sei Kindstötung für manche Frauen «ein Mittel der Familienplanung». Diese Einstellung halte er für eine Folge der DDR-Abtreibungspolitik. Frauen konnten dort nach 1972 bis zur zwölften Woche ohne Begründung die Schwangerschaft abbrechen. «Das wirkt bis heute nach»” Quelle: Lycos Nachrichten

Wie kommt ein Mann auf so absurde Ideen? Als ob im Osten alle Frauen mal eben so abgetrieben hätten. Mal davon abgesehen, dass es soziale und gesundheitliche Gründe gibt, die eine Abtreibung in meinen Augen, notwendig machen (aber das steht auf einem anderen Blatt Papier), so kenne ich niemanden, der mit mir in der DDR aufgewachsen ist und nun leichtsinnig abtreibt oder sein Kind tötet. Ich würde vorschlagen, dass Herr Böhmer in Ruhestand geht und seine altersbedingten Gedächtsnisausfälle für sich behält.