10. Juni 2008
Eigentlich wollte ich unsere Matratzen kurz nach unserem Einzug säubern lassen. Doch durch die Schwangerschaft und Geburt hat sich das bis heute verzögert. Und heute morgen kam er dann, der Milben Mann. Bewaffnet bis unter die Zähne setzte er seinen Spezial-Matratzen-Staubsauger an (der bis 23 cm in die Tiefe saugt) und holte alle Milben, Hautteilchen, Milbenkot und Staub aus unseren Matratzen heraus.
Bildquelle: http://www.br-online.de
Fan von dieser Reinigung bin ich schon seit 3 Jahren. Als wir das letzte mal von Gotha nach Leipzig umgezogen sind, fand ich die leichte Verfärbung unserer Matratzen nicht so angenehm. Da ich dummerweise welche gekauft habe, bei denen man den Bezug nicht abnehmen und waschen kann, ging ich auf die Suche nach einer Matratzen-Reinigung. Dabei stellte ich fest, dass es eine Reinigung wie bei Federbetten nicht gibt. Ich telefonierte mit Matratzenhändlern usw. und bekam überall nur eine negative Auskunft.
Doch ich ließ mich nicht beirren und suchte im Internet und siehe da: die Potema Matratzenreinigung war gefunden. Mit dieser Art Reinigung wird nicht nur die Oberfläche behandelt, sondern die ganze Matratze. Ich möchte hier nicht beschreiben, was heute aus unseren Matratzen herausgeholt wurde. Ich sag nur soviel, das es eine ganze Menge war und das nach einem Jahr. Selbst aus der unbenutzen Matratze von Gustav kam jede Menge heraus. Letzteres läßt sich damit erklären, dass Staub und Milben schon bei der Herstellung im Werk auf die Matratze übergehen und sich dann in der eingeschweißten Matratze vermehren…
Zu den Kosten: eine Matratze kostet 25 EUR, die Kindermatratze 10 EUR… m.E. ein sehr guter Preis, denn dafür bekomme ich keine neue bezahlt und unsere Nase wird wieder nachts frei atmen können.
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Verfasst von janasworld
17. Mai 2008
die Mausefalle hat zugeschlagen. Es ist so schnell passiert, dass wir es gar nicht glauben konnten. Die Falle stand keine drei Stunden, da gab es einen lauten Knall. Erst wussten wir gar nicht was passiert ist, jeder dachte vom anderen, dass er etwas fallen lassen hat. Doch dann mussten wir feststellen, das Maus Hermine zu neugierig war und nun über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Hoffen wir, dass Hermine nicht noch 100 Geschwister, Onkels und Tanten hat, die unser Schlafzimmer belegen wollen. Denn im Grunde meines Herzens wiederstrebt es mir, ein Tier zu töten. Und ich fand es ganz schrecklich, Hermine dort in der Falle liegen zu sehen. So musste Stephan sie im Garten beerdigen gehen. Doch in diesem Fall gibt es leider keine andere Möglichkeit, leider!
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Verfasst von janasworld
16. Mai 2008
so heißt die große Mausefalle, mitten in meinem Schlafzimmer. So oder ähnlich hätte ich heute nacht singen können. Gegen halb vier Uhr morgens hat mich mein Gustav mit dem üblichen großen Milchhunger geweckt. So saß ich dann mit ihm schön gekuschelt in meinem Bettchen und mir vielen immer wieder die Augen zu, während er schön an meinen Brüsten schmatzte. Mitten im Halbschlaf hörte ich dann ein leises “trapp, trapp”, “knister, krabbel”, “knusper, knusper”, “trapp, trapp”. Erst dachte ich, ich hätte mich verhört. Aber einige Minuten später ging das wieder los, diesmal noch lauter. Mir wurde richtig unheimlich und die Müdigkeit war mit einmal verflogen. Ich hatte ja nur mein kleines Nachtlicht an und konnte nicht in die Ecken vom Schlafzimmer gucken. Nachdem es dann immer wieder aus der Ecke knusperte und Gustav fertig mit stillen war, musste ich Stephan wecken. In diesem Zustand konnte ich nicht weiter einschlafen. Die Vorstellung, irgendein unbekanntes Tier in meinem Schlafzimmer war unerträglich. Stephan wollte mir erst nicht glauben, doch nachdem er auch das laute Geräusch von nagen, laufen und fressen vernommen hatte, wurde sein Jagdinstinkt geweckt. Mitten in der Nacht gingen dann die Lichter an und wir suchten nach dem großen gefrässigen Tier.
Im ersten Moment vermuteten wir im Dachstuhl einen Marder, denn wie sollte ein Tier ins Schlafzimmer kommen? Aber dafür war das Geräusch zu nah und nach einigem suchen fanden wir dann auch den Übeltäter. Zwischen Wand und Schlafzimmerschrank saß eine kleine, dicke, nasewackelnde dunkelgraue Maus. Auch die Eingangstür war nicht weit, denn hinterm Schrank mussten wir die Verblendung vom Laminat abmachen (damit wir unseren Schrank richtig aufstellen konnten) und dort ist ein kleines Schlupfloch zu finden. Heute Nacht konnten wir die Maus aber nicht mehr fangen. So sind wir gleich heute Vormittag in den Baumarkt gefahren und haben zwei Mausefallen gekauft. Denn wo eine Maus auf der 2. Etage ist, sind auch möglicherweise weitere Mäuse im Erdgeschoß (vornehmlich in meinem Vorratsschrank!). Nach einem Gespräch mit meiner Nachbarin hat sich die Vermutung verstärkt, denn auch sie hat schon in ihrer Badewanne und im Kinderzimmer jeweils eine Maus gefunden. Und im Gegensatz zu mir, hat sie auch noch Angst vor diesen kleinen Tierchen. Angst habe ich zwar nicht, aber sie müssen nicht in meinem Haus wohnen. Mit unserer Mausefalle drohen wir Ihnen mit einer Zwangsräumung, mal sehen ob es klappt…
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Verfasst von janasworld
21. März 2008
Mittlerweile haben wir die wichtigsten Dinge zusammen. Babybett & Zubehör, Babyschale, Kinderwagen und Baby-Anziehsachen. Die meisten Dinge haben wir gebraucht gekauft, da es sich nicht wirklich lohnt, für eine kurze Benutzungsdauer soviel Geld zu bezahlen.

Das einzige was wirklich neu ist, ist unser Babybett von Life Time,

die Ökomatraze “Frederik” von Dormiente,

die Bettumrandung, Babyschlafsack und Wickelauflage “Fantasia” von Prolana

sowie die Babydecke & Babyschlafsack von David Fussenegger,

und Plaid und Bettwäsche, design Silke Leffler von Ikea.

Letzteres habe ich aber nur gekauft, da ich ein großer Fan von Silke Leffler bin, denn eigentlich stört es mich, wenn die Babysachen nicht ökologisch sind.
Heute und gestern war auch großer Wasch- und Bügeltag, sodass ich heute Nachmittag endlich das Bettchen einrichten konnte. Meine Babypuppe, die schon meine Oma als Kind hatte, liegt schon Probe und das Lächeln zeigt mir, dass es ihr gefällt. Jetzt steht das Bettchen im Schlafzimmer und wartet darauf, dass unser Baby endlich einzieht. Das Kinderzimmer nebenan nimmt auch klarere Konturen an. Eine Kommode hat Stephan heute aufgebaut, auf der nun Dumbo und Knöpfchen stehen und demnächst die frisch gewaschenen Babysachen einziehen werden. Das Osterwochenende werden wir auch nutzen unseren Kleiderschrank aufzubauen und die restlichen Umzugskisten zu leeren. Das ist noch eine Menge Arbeit, aber Gott sei Dank ist das Wetter trüb und regnerisch, sodass es nicht so schlimm ist, wenn wir nicht rausgehen…

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Verfasst von janasworld
19. März 2008

Auch wenn unsere Wohnung immer noch unter Umzugskisten und etlichen Dingen leidet, für die wir noch keinen Platz gefunden haben, habe ich es mir nicht nehmen lassen, unser Wohnzimmer und unsere Terrasse österlich zu schmücken. Man gut, dass ich die Zweige schon vor einigen Tagen geschnitten habe. Durch den Frost der letzten zwei Tage sind sicherlich viele Blüten draußen abgestorben. Jetzt sind aber meine Blüten im Wohnzimmer richtig aufgegangen und blühen in gelb und rose. Am Karfreitag werden wir wie jedes Jahr Ostereier färben und ich freue mich schon auf die Zeit, wenn wir sie im Garten verstecken können.

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10. März 2008
Heute hatten wir so schönes Wetter, sodass ich gleich meine Kamera geschnappt habe und durch unseren Schloßpark spaziert bin. Den Ausflug habe ich gleich dazu genutzt, mir einen Antrag im örtlichen Kindergarten “Wichtelmühle” zu holen. So konnte ich mir den Kindergarten auch ein bisschen ansehen. Leider war gerade Mittagspause, sodass ich nicht in die Räume konnte, aber der Flur sah schon einmal sehr kinderfreundlich und schön eingerichtet aus. Von außen ist das Gebäude nicht so toll, es erinnert mich an meine Kindheit im Hort, der auch in einer Art Barracke untergebracht war. Wahrscheinlich wird das Gebäude auch noch aus DDR-Zeiten stammen, aber das ist ja egal, wenn die Kindergärtnerinnen engagiert und nett sind.
Da ich dann so schön im Rythmus der Anträge stand, habe ich noch meinen Elterngeld-Antrag beim BMFSFJ und den Kindergeld-Antrag beim Arbeitsamt telefonisch angefordert. Mal sehen, welcher Vielseiter mich erwartet und ich hoffe, dass ich da durchblicke (was ich bei meiner Steuererklärung noch nie konnte).
Da wir ja umgezogen sind, muss ich mir wohl oder übel auch neue Ärzte suchen. So habe ich heute bei einer Frauenärztin in Wurzen angerufen und sofort einen Termin für Mittwoch bekommen. Da ich letzte Woche nicht zum CTG konnte, sollte ich dass diese Woche nachholen. Ich hoffe, dass ich da nicht so lange warten muss und die Prozedur gleich hinter mich bringen kann. Ich finde nämlich das ewige rumliegen gar nicht entspannend und bin froh, wenn ich mich wieder bewegen kann. Morgen abend ist erst einmal der nicht krankenkassenbezahlte Säuglingskurs bei meiner Hebamme vorgesehen, ich bin schon gespannt, was wir alles lernen werden. Aber davon morgen abend mehr…
Hier ein paar schöne Fotos vom Schloß- und Schloßpark Nischwitz:






Unser Kinderspielplatz im Schloßpark:

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14. Juli 2007
Das Jahr 2007 ist m.E. ein absolutes Schneckenjahr. Vor allem die Nacktschnecken kreuzen seit 2 Monaten zu Tausenden die Wege. Teilweise ist es fast unmöglich, nicht eine von Ihnen zu treten. Gartenbesitzer haben in diesen Tagen sehr wenig Freude an den schleimigen Tierchen, da sie alles wegfressen was ihnen in die Quere kommt.
Aus diesem Grund haben wir für ein Familienmitglied ein wirklich originelles Mitbringsel von Mellenthin auf der Insel Usedom mitgebracht. Ähnlich einer Rosenkugel ist dieses herrliche Verkehrsschild aus Keramik hohl und kann mitten im Garten überall aufgestellt werden. Das Motiv der verbannten Schnecke ist wirklich einmalig. Es stammt aus der “Pommerschen Keramik-Manufaktur” in Mellenthin.
Aber nicht nur schleimige Schnecken werden dort als Verbotsschilder hergestellt, sondern auch sich erleichternde Hunde, Kirschen fressende Stare, blattvertilgende Raupen oder sich stark vermehrende Frösche. Für jeden Gartenbesitzer gab es ein passendes Schild. Neben den Keramikschildern wird in der Keramik-Manufaktur wunderschönes Geschirr - auch Stettiner Ware genannt - hergestellt. Die pommersche Töpfertradition ist schon sehr alt. So schreibt die Töpfermeisterin Daniela Schulz: “Seit 1999 recherchierte sie zur pommerschen Töpfertradition und war die erste Handwerkerin, die eindeutig belegbar die wieder entdeckte Töpfertradition mit ihren Formen, Farben und Dekoren neu auflegte. Dabei arbeitete sie eng mit Volkskundlern zusammen und beobachtete die Ausgrabungen, die in der vorpommerschen Region aufgrund der Bauarbeiten in den Stadtzentren stattfinden. Stettiner Ware wurde die Keramik genannt, die in ganz Pommern hergestellt und über den zentralen Ausfuhrhafen Stettin in den gesamten Ostseeraum, sowie auch ins Innere des Landes verschifft und bekannt wurde.”
Am besten haben mir die Dekore „Springender Hirsch“ und „Täubchen“ gefallen.

Quelle: http://www.pommersche-keramik.de
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29. April 2007
Leider konnten wir auf unserem Galerie- und Ateliers-Bummel in der Leipziger Baumwollspinnerei keine Gemälde oder Kunstobjekte kaufen. Nichts desto trotz hat sich der Besuch sehr gelohnt. Neben dem Porzellan-Atelier von Claudia Biehne, die wunderschöne, entweder mit weißen Korallen oder mit kleinen roten Blüten, verzierte Vasen und Skulpturen herstellt, habe ich das Porzellan-Atelier von Marianne Eggimann auf dem selben Flur entdeckt.
Die Arbeiten von Marianne Eggimann möchte ich gerne vorstellen, da mich ihre Porzellankunst sehr begeistert hat. Zum einen stellt sie fantasievolle Porzellanfiguren her, die an verschiedenen Stellen mit einer Art Porzellangold verziert sind (z.B. die Vampir-Fledermaus mit den Goldzähnen) und zum anderen die zauberhaften Schneekugeln.
Einerseits erinnern mich die Schneekugeln an meine Kindheit, denn ich habe sie schon immer geliebt und in meinem Forscher- und Entdeckerdrang so manche auseinander genommen und dann leider nie wieder zusammengebastelt. Andererseits sind sie eine völlig neue Entdeckung, denn es sind nicht wirklich „Kugeln“. Sie erinnern mich eher an eine Art Flaschenpost: ovale, längliche Glaskugeln (speziell für Marianne in Handarbeit von Glasbläsern angefertigt), in der grasende Kühe aus Porzellan, detailverliebt bemalt, verweilen oder einfach nur Rasen gemäht wird.
Alle Schneekugeln sind einmalig und ich persönlich finde, dass Marianne für Ihre Arbeiten zu Recht den Förderpreis des KeramikMagazinEuropa gewonnen hat. Ihre Werke kann man aber nicht nur in ihrem Atelier in der Baumwollspinnerei in Leipzig anschauen (und kaufen) sondern auch bis zum 6. Mai 2007 im Kunsttempel Kassel besichtigen.

Größe, Form und Inhalt variieren, denn jede Schneekugel ist ein Unikat!

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Handarbeit & Basteln, Kunsthandwerk, Leipzig, Wohnen |
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Verfasst von janasworld