12. Mai 2008

Nachdem die hautverbrennende Mittagssonne gestern am späten Nachmittag ihre Kraft verloren hatte und ich nicht nur zu Hause sitzen wollte, konnte ich Stephan überreden, mit mir und Gustav in den nahe gelegenen Canitzer Park zu fahren. Ein wunderschönes Stückchen Erde, welches sich vor Touristenströme aus aller Welt versteckt. Ich hatte es nur durch Zufall in der LVZ gelesen, dass sich in unserem Nachbarort ein kleiner Park befindet, in dem verschiedene Themengärten (u.a. historischer Bauerngarten, Kräutergarten, Gemüsegarten, Rosengarten etc.) und ein geschichtliches Freigelände (Besiedlungsgeschichte im Mulde-Parthe-Gebiet in Abhängigkeit von der Klima- und Vegetationsentwicklung anhand von Siedlungs- und Feldbaumodellen) angelegt sind.

Wie in Nischwitz auch, gibt es dort auf dem Gelände ein brütendes Storchenpaar. Neben einer genauen Datierung über Bruterfolge wird auch ein Original-Nest ausgestellt, welches abgenommen werden musste, als der Schornstein vor einigen Jahren saniert werden musste. Bisher wusste ich noch nicht, dass die Störche das Nest im August völlig platt verlassen. Darum stand eine Tafel an dem Nest, auf der zu lesen ist, dass das Nest nicht auf dem Kopf steht, sondern so verlassen wird.


Der kleine Park ist wirklich einen Ausflug wert. Er hat von Mai bis September offen und der Eintritt kostet nur 2 EUR pro Person.
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Verfasst von janasworld
29. April 2008

Regen, Kälte und Wind haben heute vergessen lassen, wie schön die letzten Tage waren. Gestern abend konnten wir auf unserer Gustav-Spazierausfahrt ein interessantes Schauspiel beobachten, was ich so auch noch nie gesehen habe. Und zwar haben zwei Eichelhäher hoch in den Wipfeln eine Waldohreule gehasst. Die Eule hatte es sich ganz gemütlich gemacht und das Eichelhäherpärchen, welches sicherlich dort in der Nähe ihr Nest hat, fand das gar nicht lustig und hat mit einem wahnsinnigen Gezeter die Eule umflogen. Die ist aber sehr selbstsicher sitzen geblieben und hat sich überhaupt nicht beeindrucken lassen. Schade das ich in diesem Moment meine Kamera nicht dabei hatte.
Auf unserem weiteren Weg durch den Schloßpark ist uns dann noch der Grünspecht über den Weg geflogen. Wunderschön mit seinem gelbgrünen Gefieder. Buntspechte sind hier viel öfter anzutreffen, daher habe ich mich über den Grünspecht sehr gefreut.
Familie Storch: Madam sitzt seit Tagen im Nest und läßt sich nicht blicken. Papa Storch schafft zur Zeit alleine weiteres Nistmaterial ran. Sicherlich werden dann bald die Küken schlüpfen. Ich bin schon sehr gespannt.
Hier ein paar Impressionen, wie zur Zeit unser Schloßpark aussieht:




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